Kilians 30. haben wir in sehr unjulihaften Temperaturen verbracht, auf 2700m Höhe am Vulkankratersee Laguna de la Cocha. Der See ist der Zweitgrößte in Kolumbien, ziemlich windig und für sein wechselhaftes Wetter bekannt – und: sehr hübsch anzusehen.
Nach einer kleinen Wanderung haben wir den Nachmittag gemütlich am Kamin mit prächtiger Aussicht genossen. Mit Camping-Gastgeberin Cathy, den beiden Haushunden, Burgern und Wein ließen wir den Tag ausklingen.
Am nächsten Morgen sind wir früh gen Süden aufgebrochen, um uns die Wallfahrtskirche Las Lajas anzuschauen. Sie trohnt über dem Canyon des Río Guáitara, vom Ufer dieses Flusses bis zur Spitze der Kirche sind es genau 100m.
Die Felsen, die Las Lajas umgeben, sind übersät mit kleinen Steintafeln, mit denen etliche Menschen Dank für ihnen widerfahrene Wunder ausdrücken.
Mit der wohl langsamsten Seilbahn der Welt ging es die Schlucht entlang wieder hinauf zu unserem Übernachtungsplatz – das erste Mal halbwild gecampt.



















