Quito

Wir verbrachten unsere Nacht auf einem Gleitschirmstartplatz hoch über Quito, mit wahrscheinlich der besten Aussicht auf die Stadt. Tagsüber hatten wir einen tollen Blick auf die Vulkane der Umgebung, in der Nacht glitzerte das Lichtermeer unter uns – und wir hatten das Glück, nichts vom Lärm und Verkehr der vollen Straßen mitzubekommen.

Am Startplatz begrüßte uns Alex, ein begeisterter Modellflieger, der seine Flugzeuge selbst aus Kelloggspackungen und Co. baut. Flieger #275 führte er uns voller Stolz vor und bat uns, Start und Landung mit seiner Kamera zu filmen. Ferngesteuert segelte er über die Dächer Quitos – zu unserem Erstaunen blieb er ganz 😉 Am Abend luden wir ihn zu Stockbrot und Curry ein und genossen die Aussicht.

In das Zentrum der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt machten wir uns am nächsten Tag auf. Trotz der 2800m Höhe konnten wir bei frühlingshaften Temperaturen durch die Gassen bummeln und uns in die etlichen eisschleckenden Quiteños einreihen. Straßenhändler bieten hier wirklich alles an – von Kaffeefiltern, über Unterhosen und Schnürsenkel bis Sicherheitsnadeln.

Das historische Zentrum mit seinen gut erhaltenen Kolonialbauten und unzählbaren Kirchen ist wirklich sehenswert, doch nach einem Tag war uns der Stadttrubel auch schon wieder genug. Für den nächsten Stopp steuerten wir daher das Naturreservat Pasachoa eineinhalb Stunden südlich von Quito an.